Projektübersicht

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Bei "Ein Rucksack voll Hoffnung - für Münster" engagiert sich ein Team junger Münsteraner seit 2014 für die Belange von Obdachlosen in Münster.
Besonders zur Zeit der Corona-Krise leistet das Projekt niederschwellig Hilfe und versorgt die Notunterkünfte mit Kleiderspenden und Hygieneartikeln. Wichtig ist auch der Kontakt zu den Betroffenen. Die Stiftung Bürger für Münster unterstützt das Projekt insbesondere dadurch, dass dafür empfangene Spenden an das Projekt weitergeleitet werden.

Kategorie: Soziales Engagement
Stichworte: Münster, Corona, Hilfe, Wohnungslose, Obdachlose
Finanzierungs­zeitraum: 09.06.2020 10:21 Uhr - 31.08.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Bei Ein Rucksack voll Hoffnung geht es nicht nur darum, Obdach- und Wohnungslose niederschwellig und akut mit Kleiderspenden und Hygieneartikeln zu versorgen. Vielmehr möchten wir mit den Betroffenen ins Gespräch kommen und ihnen das Gefühl vermitteln, Teil der Gesellschaft zu sein.
Die Stiftung Bürger für Münster unterstützt das Projekt, das 2016 mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet wurde, insbesondere dadurch, dass dafür empfangene Spenden an das Projekt weitergeleitet werden.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Langfristig möchten wir zu Reintegration Obdach- und Wohnungsloser in die Gesellschaft beitragen. Unser Ziel ist zunächst einmal die Versorgung der Betroffenen mit dem Lebensnotwendigen. Dazu zählen nicht nur der Schlafsack und die warme Winterjacke sondern auch die Versorgung mit Körperpflegeprodukten. Bei unseren Verteilaktionen kommen wir dann mit den Bedürftigen ins Gespräch. Dabei gehen wir auch auf individuelle Anfragen ein, vermitteln an professionelle Hilfsangebote und versuchen ihnen mit einem einfachen, ehrlichen Interesse an ihrer Person das Gefühl der Zugehörigkeit zu vermitteln. Manchmal kann das schon Anstoß sein, das Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Obdach- und Wohnungslose gehören zum Stadtbild und sind der Gesellschaft gleichzeitig oft so fern. Mit der Unterstützung unserer Spender leisten wir einen kleinen Beitrag dazu, die Menschen auf der Straße aufzufangen und schenken ihnen die Hoffnung, die sie brauchen, um eine Perspektive zu entwickeln.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Geld unserer Unterstützer kommt direkt bei den Menschen auf der Straße an. Durch die finanzielle Unterstützung können wir stetig einen Bestand an Hygieneartikeln vorhalten und auch auf individuelle Anfragen eingehen. Neben dieser Akuthilfe haben wir in den vergangenen Monaten unseren Spendenkeller am Domplatz zu einer zentralen Anlaufstelle ausgebaut. Diesen werden wir im nächsten Winter wieder für Alle öffnen -sofern es die Situation zulässt.
Daneben verfolgen wir weitere Projekte, die alle auf das Thema Obdach- und Wohnungslosigkeit ausgerichtet wird. Für nähere Informationen zu unserem Unterrichtskonzept und weiteren Themen besuchen Sie uns gerne auf unserer Website!

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind ein Team junger Münsteraner, unabhängig von einer bestimmten Trägerschaft. Im Orgateam sind der Initiator des Projektes Sebastian Jeising und Timo Blaszczyk, der sich mittlerweile seit vier Jahren engagiert. Darum herum hilft ein Team aus etwa zehn Helfern bei der Durchführung der Aktionen.
Momentan befinden wir uns in der Phase der Vereinsgründung und werden die Gemeinnützigkeit beantragen. Bis dahin nimmt die Stiftung Bürger für Münster Spenden an, stellt auf Wunsch Spendenquittungen aus und leitet die Spendeneinnahmen an das Projekt weiter.